Schwanger werden mit 40: Zahlen und was jetzt zählt

Frau Anfang vierzig sitzt mit Notizbuch und Kaffeetasse an einem Küchentisch

Kurz gesagt: Mit 40 sinkt nicht die Fähigkeit, schwanger zu werden, sondern der Anteil der Eizellen, aus denen eine Schwangerschaft entstehen kann. Das zeigt sich in zwei Zahlen: Nach den Registerdaten von Magnus und Kollegen (2019) endeten in Norwegen 32,2 % der Schwangerschaften von Frauen zwischen 40 und 44 Jahren als Fehlgeburt gegenüber 9,8 % bei 25- bis 29-Jährigen. Und das Deutsche IVF-Register weist für 40-jährige Frauen 14,5 % Geburten pro Embryotransfer nach IVF aus. Praktisch folgt daraus vor allem eines: Die übliche Wartezeit von zwölf Monaten gilt hier nicht mehr – das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) sieht für Frauen über 40 Anlass für eine frühere Abklärung und Behandlung.

Mit 40 einen Kinderwunsch zu haben, heißt vor allem, mit widersprüchlichen Informationen umzugehen. Auf der einen Seite die Schlagzeilen über späte Schwangerschaften, auf der anderen die Statistiken, die kaum jemand richtig einordnet. Beides zusammen ergibt kein Bild, an dem man eine Entscheidung festmachen kann.

Dieser Artikel sortiert die Zahlen für dieses eine Alter: was sie messen, wo sie herkommen und wo es keine gibt. Die Übersicht über alle Altersgruppen steht in unserem Artikel zur Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nach Alter – hier geht es um 40 im Detail.

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Was die Zahlen für 40 zeigen – und was in ihnen nicht steht

Beginnen wir mit dem, was fehlt. Eine geprüfte Einzelzahl für die natürliche Konzeptionswahrscheinlichkeit pro Zyklus im Alter von genau 40 Jahren haben wir in keiner Primärquelle gefunden. Die großen prospektiven Studien enden vorher oder berichten nicht nach Alter aufgeschlüsselt: Gnoth und Kollegen (2003) nennen für ihre Gesamtgruppe von 340 Frauen kumulierte Schwangerschaftsraten von 38 % nach einem, 68 % nach drei, 81 % nach sechs und 92 % nach zwölf Zyklen – ohne Altersaufteilung. Die in Ratgebern kursierenden Werte für 40-Jährige sind fast immer aus Altersgruppen abgeleitet, nicht direkt gemessen. Unsere eigene Übersichtstabelle nach Altersgruppen folgt derselben Logik und weist das offen aus.

Was sich dagegen belegen lässt, ist die Größenordnung, in der sich das Thema abspielt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Berichtsjahr 2025 in Deutschland 43.379 Kinder von Frauen ab 40 Jahren geboren, bei 654.241 Lebendgeborenen insgesamt – redaktionell gerechnet rund 6,6 %. Späte Schwangerschaften sind keine Ausnahme, sie sind ein regelmäßiger Teil des Geschehens.

Was sich biologisch mit 40 ändert

Drei Dinge verändern sich, und sie werden häufig durcheinandergebracht.

Die Zahl der Eizellen. Wallace und Kelsey (2010) modellierten den Bestand an Eibläschen über das Leben: Mit 40 Jahren sind demnach bei 95 % der Frauen noch höchstens 3 % des maximalen Bestands vorhanden, den eine Frau vor der Geburt hatte – die Angabe ist eine obere Schranke für 95 % der Frauen, kein Durchschnittswert. Das klingt dramatisch und ist für die Frage, ob eine Schwangerschaft entsteht, der unwichtigste der drei Punkte – für eine Schwangerschaft braucht es eine Eizelle, nicht viele.

Die Qualität der Eizellen. Das ist der entscheidende Faktor. Mit dem Alter steigt der Anteil der Embryonen mit fehlerhafter Chromosomenzahl. te Velde und Pearson (2002) fassen es so zusammen, dass die meisten Embryonen von Frauen ab 40 Jahren chromosomal auffällig sind und sich selten weiterentwickeln. Franasiak und Kollegen (2014) untersuchten 15.169 Embryobiopsien und berichten eine dazu passende Kennzahl: Der Anteil der Behandlungszyklen, in denen sich kein einziger chromosomal unauffälliger Embryo fand, lag bei Frauen zwischen 26 und 37 Jahren bei 2–6 %, mit 42 Jahren bei 33 % und mit 44 Jahren bei 53 %. Das ist ausdrücklich nicht die Fehlerrate pro Embryo, sondern der Anteil der Zyklen ohne verwendbaren Embryo.

Die Reaktion auf eine Stimulation. Sie hängt an der Zahl der Eibläschen und ist deshalb vor allem für die Reproduktionsmedizin relevant – nicht für die Frage, ob es auf natürlichem Weg klappt.

AMH mit 40: was der Wert sagt und was nicht

Das Anti-Müller-Hormon wird von heranreifenden Eibläschen gebildet und schätzt deren Zahl. Es sagt damit etwas über die Menge – nicht über die Qualität.

Wie wenig daraus für die natürliche Fruchtbarkeit folgt, hat die Untersuchung von Steiner und Kollegen (2017) gezeigt. Von 981 rekrutierten Frauen zwischen 30 und 44 Jahren ohne Fruchtbarkeitsstörung in der Vorgeschichte gingen 750 in die Auswertung ein, davon 84 mit einem AMH-Wert unter 0,7 ng/ml und 579 im Normbereich. Für die Niedrig-AMH-Gruppe lag die vorhergesagte Wahrscheinlichkeit, innerhalb von sechs Zyklen schwanger zu werden, bei 65 % (95 %-Konfidenzintervall 50–75 %), für die Normalgruppe bei 62 % (57–66 %); nach zwölf Zyklen bei 84 % (70–91 %) gegenüber 75 % (70–79 %). Ein signifikanter Unterschied ist das nicht – die Konfidenzintervalle überlappen sich fast vollständig, und es handelt sich um adjustierte Vorhersagewerte, nicht um ausgezählte Anteile. Das Ergebnis der Studie ist also nicht, dass ein niedriger AMH-Wert die Chance erhöht, sondern dass sich kein Unterschied zeigt. Die Autoren halten ausdrücklich fest, dass sich AMH-Werte nicht eignen, um die natürliche Fruchtbarkeit zu beurteilen.

Für die Planung einer künstlichen Befruchtung ist der Wert dagegen nützlich, weil er abschätzt, wie viele Eizellen bei einer Stimulation zu erwarten sind. Ein niedriger Wert mit 40 ist also eine Information über den zu erwartenden Behandlungsverlauf – keine Aussage darüber, ob du auf natürlichem Weg schwanger wirst. Was ein einzelner Wert in deinem Fall bedeutet, kann nur die behandelnde Ärztin einordnen.

Fehlgeburtsrisiko mit 40

Die belastbarste Quelle dazu ist eine norwegische Registerstudie: Magnus und Kollegen (2019) werteten alle zwischen 2009 und 2013 registrierten Schwangerschaften aus. Der Anteil, der als Fehlgeburt endete, lag in der Altersgruppe 40 bis 44 Jahre bei 32,2 % von 18.076 Schwangerschaften und ab 45 Jahren bei 53,6 %. Das niedrigste Risiko fand sich bei 25- bis 29-Jährigen mit 9,8 %, der Gesamtdurchschnitt bei 12,8 %.

Diese Zahlen brauchen zwei Einordnungen. Erstens beschreiben sie registrierte Schwangerschaften – nicht deinen individuellen Verlauf, und schon gar nicht die Wiederholung eines bereits erlebten Verlusts. Zweitens ist die Kehrseite von 32,2 % eben, dass rund zwei Drittel der Schwangerschaften in dieser Altersgruppe nicht so endeten.

Nach einer künstlichen Befruchtung liegen die Werte höher: Das Deutsche IVF-Register berichtet Fehlgeburtsraten von unter 20 % pro Schwangerschaft bis zum 35. Lebensjahr und 34,2 % mit 40 Jahren. Für die Gruppe ab 45 Jahren nennt das Jahrbuch im Text über 85 %, während seine Alterstabellen für die Behandlungsjahre 2019 bis 2023 dort 77,3 % nach IVF und 65,8 % nach ICSI ausweisen – dieser Widerspruch innerhalb derselben Veröffentlichung ist nicht aufgelöst. Dass diese Zahlen von denen der Registerstudie abweichen, liegt an der Gruppe – hier sind es Schwangerschaften nach Kinderwunschbehandlung, dort alle registrierten.

Mit 40 gilt keine Wartezeit von zwölf Monaten mehr

Die verbreitete Regel, ein Jahr zu versuchen und dann abzuklären, stammt aus einer anderen Ausgangslage. Toth und Kollegen (2019) formulieren sie in der deutschen Leitlinie so: In zwölf Monaten mit regelmäßigem, ungeschütztem Verkehr wird etwa 80 % der Paare schwanger, und wegen der altersabhängigen Abnahme der Fruchtbarkeit soll bei Paaren über 35 Jahren bereits nach sechs Monaten weiter abgeklärt werden.

Für über 40-Jährige geht das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) noch einen Schritt weiter und hält eine frühere Abklärung und Behandlung für vertretbar. Eine feste Frist steht dort nicht – die Aussage ist, dass die Frist selbst der falsche Maßstab ist.

Praktisch heißt das: Der Termin ist kein Eingeständnis, dass etwas nicht funktioniert, sondern der schnellste Weg, die Frage zu beantworten. Ein Teil dessen, was dort untersucht wird, betrifft die zweite Zyklushälfte; was eine zu kurze Lutealphase bedeutet, steht in einem eigenen Artikel. Wie lange es im Durchschnitt dauert, steht unter wie lange es dauert, schwanger zu werden.

Was die Reproduktionsmedizin mit 40 leistet

Für Deutschland gibt es dazu eine belastbare Quelle, die selten zitiert wird: das Deutsche IVF-Register, das die Behandlungen bundesweit erfasst und jährlich auswertet.

Alter der Frau IVF: klinische Schwangerschaften pro Transfer IVF: Geburten pro Transfer ICSI: klinische Schwangerschaften pro Transfer ICSI: Geburten pro Transfer
40 Jahre 24,1 % 14,5 % 21,8 % 13,0 %
42 Jahre 16,3 % 7,7 % 14,7 % 7,3 %
45 Jahre und älter 3,8 % 0,9 % 3,8 % 1,1 %

Quelle: Alle vier Spalten stammen aus dem D·I·R Jahrbuch 2024 des Deutschen IVF-Registers, Tabellen zu Schwangerschaftsraten in Abhängigkeit vom Alter der Frau, Behandlungsjahre 2019 bis 2023. Bezugsgröße ist jeweils der Embryotransfer.

Die Sonderausgabe desselben Jahrbuchs für Paare fasst das Behandlungsjahr 2023 über alle Verfahren zusammen: In der Altersgruppe 41 bis 44 Jahre sanken die Schwangerschaftsraten pro Embryotransfer auf 17,1 % und die Geburtenrate auf 9,3 %. Bei Patientinnen ab 45 Jahren wurden nach 462 Transfers 21 Schwangerschaften (4,6 %) und zwei Geburten (0,4 % pro Transfer) dokumentiert.

Drei Punkte zur Einordnung. Die Zahlen beziehen sich auf den Transfer, nicht auf eine begonnene Behandlung und nicht auf ein Paar über mehrere Versuche – über mehrere Zyklen liegt die kumulierte Chance höher. Sie stammen aus einer ausgewählten Gruppe, nämlich Paaren in Behandlung. Und sie beschreiben Behandlungen mit eigenen Eizellen; die Eizellspende, die international den Alterseffekt weitgehend aufhebt, ist in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz nicht zulässig.

Woran sich mit 40 noch etwas ändern lässt

Die Eizellqualität lässt sich nach heutigem Kenntnisstand nicht verbessern – das ist die ehrliche Auskunft, und alles, was sie relativiert, sollte man skeptisch lesen. Was sich beeinflussen lässt, ist etwas anderes: der Zeitverbrauch.

Konkret sind das drei Hebel. Der erste ist das Timing: Wenn die Zahl der Versuche begrenzt ist, zählt jeder einzelne Zyklus mehr als mit 30 – die Bestimmung des fruchtbaren Fensters ist dann keine Optimierung, sondern der Unterschied zwischen einem genutzten und einem verlorenen Monat. Der zweite ist das Tempo der Abklärung: sechs Monate früher zu beginnen, verschiebt alles Weitere um sechs Monate nach vorn. Der dritte ist die Reihenfolge: Untersuchungen für beide Partner parallel statt nacheinander sparen Zyklen.

Die allgemeinen Faktoren, die unabhängig vom Alter wirken, stehen in unserem Artikel zur Chance, schwanger zu werden.

Mit 40 zählt jeder Zyklus einzeln. Der Rechner zeigt dir, an welchen Tagen die Wahrscheinlichkeit am höchsten liegt – und was das über den laufenden Zyklus sagt.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Chance pro Zyklus mit 40?

Eine belastbare Einzelzahl für genau 40 Jahre haben wir in keiner Primärquelle gefunden. Die großen Untersuchungen zur natürlichen Konzeption enden entweder früher – bei Dunson und Kollegen (2004) ist die höchste Altersgruppe 35 bis 39 Jahre – oder berichten wie Gnoth und Kollegen (2003) nur die Gesamtgruppe. Verlässlich ist deshalb nur die Richtung: Die Chance pro Zyklus liegt mit 40 deutlich unter der von Mitte 30, und sie ist nicht null. Die Übersichtstabelle nach Altersgruppen steht in unserem Artikel zur Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nach Alter.

Wie lange sollte ich mit 40 selbst versuchen?

Kürzer als die zwölf Monate, die als allgemeine Faustregel gelten. Die deutsche Leitlinie von Toth und Kollegen (2019) empfiehlt bei Paaren über 35 Jahren eine weiterführende Diagnostik bereits nach sechs Monaten. Das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) geht für Frauen über 40 darüber hinaus und hält eine frühere Abklärung und Behandlung für vertretbar. Eine feste Monatszahl nennt es dafür nicht – gemeint ist: nicht erst eine Frist abwarten.

Was sagt ein niedriger AMH-Wert mit 40 aus?

Weniger, als viele annehmen. Steiner und Kollegen (2017) prüften an 750 ausgewerteten Frauen zwischen 30 und 44 Jahren ohne Fruchtbarkeitsstörung in der Vorgeschichte – 84 davon mit einem AMH-Wert unter 0,7 ng/ml, 579 im Normbereich –, ob niedrige Werte die natürliche Konzeption vorhersagen. Die vorhergesagte Wahrscheinlichkeit, innerhalb von sechs Zyklen schwanger zu werden, lag bei 65 % (95 %-Konfidenzintervall 50–75 %) gegenüber 62 % (57–66 %), nach zwölf Zyklen bei 84 % (70–91 %) gegenüber 75 % (70–79 %). Ein signifikanter Unterschied ist das nicht – die Konfidenzintervalle überlappen sich fast vollständig, und es sind adjustierte Vorhersagewerte, keine ausgezählten Anteile. Die Autoren schließen daraus ausdrücklich, dass AMH-Werte zur Einschätzung der natürlichen Fruchtbarkeit nicht taugen. Für die Planung einer künstlichen Befruchtung ist der Wert eine andere Frage – dort schätzt er, wie viele Eizellen bei einer Stimulation zu erwarten sind. Die Einordnung deines Werts gehört in ärztliche Hände.

Wie hoch ist das Fehlgeburtsrisiko mit 40?

Magnus und Kollegen (2019) werteten alle in Norwegen zwischen 2009 und 2013 registrierten Schwangerschaften aus. In der Altersgruppe 40 bis 44 Jahre endeten 32,2 % der 18.076 registrierten Schwangerschaften als Fehlgeburt, ab 45 Jahren 53,6 %. Am niedrigsten lag das Risiko mit 9,8 % bei 25 bis 29 Jahren, im Gesamtdurchschnitt bei 12,8 %. Ein Drittel klingt hoch – die Kehrseite derselben Zahl ist, dass rund zwei Drittel der Schwangerschaften in dieser Altersgruppe nicht als Fehlgeburt endeten.

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten einer künstlichen Befruchtung mit 40?

Das Deutsche IVF-Register weist für die Behandlungsjahre 2019 bis 2023 bei 40-jährigen Frauen 24,1 % klinische Schwangerschaften und 14,5 % Geburten pro Embryotransfer für die IVF aus, 21,8 % und 13,0 % für die ICSI. Mit 42 Jahren sinken die Geburtenraten auf 7,7 % (IVF) beziehungsweise 7,3 % (ICSI), ab 45 Jahren auf rund 1 %. Wichtig für die Einordnung: Das sind Raten pro Transfer, nicht pro begonnener Behandlung, und nicht pro Paar über mehrere Versuche.

Martina Schneider, Autorin

Über die Autorin

Martina Schneider schreibt auf Schwangerschaftschance.de über Kinderwunsch, Zykluswissen und die praktische Bestimmung der fruchtbaren Tage.

Geschrieben aus eigener Erfahrung, gesundheitsbezogene Angaben mit den unten genannten Quellen belegt. Ersetzt keine ärztliche Beratung. Wie diese Inhalte entstehen

Dieser Artikel basiert auf: Deutsches IVF-Register (2025), D·I·R Jahrbuch 2024 · Deutsches IVF-Register (2025), D·I·R Jahrbuch 2024 – Sonderausgabe für Paare · Magnus MC, Wilcox AJ, Morken NH, Weinberg CR, Håberg SE (2019), Role of maternal age and pregnancy history in risk of miscarriage: prospective register based study, BMJ 364:l869 · Franasiak JM, Forman EJ, Hong KH, Werner MD, Upham KM, Treff NR, Scott RT (2014), The nature of aneuploidy with increasing age of the female partner: a review of 15,169 consecutive trophectoderm biopsies evaluated with comprehensive chromosomal screening, Fertility and Sterility 101:656–663 · Steiner AZ, Pritchard D, Stanczyk FZ, Kesner JS, Meadows JW, Herring AH, Baird DD (2017), Association Between Biomarkers of Ovarian Reserve and Infertility Among Older Women of Reproductive Age, JAMA 318:1367–1376 · Wallace WHB, Kelsey TW (2010), Human Ovarian Reserve from Conception to the Menopause, PLOS ONE 5:e8772 · te Velde ER, Pearson PL (2002), The variability of female reproductive ageing, Human Reproduction Update 8:141–154 · Gnoth C, Godehardt D, Godehardt E, Frank-Herrmann P, Freundl G (2003), Time to pregnancy: results of the German prospective study and impact on the management of infertility, Human Reproduction 18:1959–1966 · Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine (2021), Fertility evaluation of infertile women: a committee opinion, Fertility and Sterility 116:1255–1265 · Toth B, Baston-Büst DM, Behre HM, Bielfeld A, Bohlmann M, Bühling K, Dittrich R, Goeckenjan M, Hancke K, Kliesch S, Köhn FM, Krüssel J, Kuon R, Liebenthron J, Nawroth F, Nordhoff V, Pinggera GM, Rogenhofer N, Rudnik-Schöneborn S, Schuppe HC, Schüring A, Seifert-Klauss V, Strowitzki T, Tüttelmann F, Vomstein K, Wildt L, Wischmann T, Wunder D, Zschocke J (2019), Diagnosis and Therapy Before Assisted Reproductive Treatments. Guideline of the DGGG, OEGGG and SGGG (S2k Level, AWMF Register Number 015-085, February 2019) – Part 1, Basic Assessment of the Woman, Geburtshilfe und Frauenheilkunde 79:1278–1292 · Dunson DB, Baird DD, Colombo B (2004), Increased Infertility With Age in Men and Women, Obstetrics and Gynecology 103:51–56 · Statistisches Bundesamt (2026), Lebendgeborene nach dem Alter der Mutter, Berichtsjahr 2025