Kinderwunsch: wann zum Arzt? Die Fristen im Überblick

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handschriftlichen Zyklusaufzeichnungen und einer Terminkarte daneben

Kurz gesagt: Nach zwölf Monaten ohne Schwangerschaft ist eine Abklärung sinnvoll, ab 35 Jahren nach sechs Monaten, ab 40 Jahren ohne Wartezeit – und bei einem unregelmäßigen Zyklus unabhängig davon, wie lange ihr es schon versucht. So steht es beim Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021). Die Untersuchungen, mit denen eine mögliche Ursache gesucht wird, zahlt die Krankenversicherung vollständig. Und die Paare, die nach einem Jahr in der Praxis sitzen, sind meist nicht steril: Bei Dunson und Kollegen (2004) konzipierten 43 bis 63 Prozent der Paare ohne Erfolg im ersten Jahr in den folgenden zwölf Zyklen.

Fruchtbare Tage berechnen

Die Frage, wann man mit Kinderwunsch zum Arzt gehen und abklären lassen sollte, steht meistens länger im Raum, als man zugibt. Man rechnet nach, wie viele Zyklen es jetzt sind, kommt auf sieben oder neun, und denkt: noch nicht. Beim nächsten Mal wieder. Was fehlt, ist nicht der Mut – es ist eine Zahl, an der sich das festmachen lässt.

Die Seiten, auf denen man sie sucht, liefern sie selten. Kinderwunschzentren erklären ausführlich, was sie alles können, nennen aber keine Frist, keine Kosten und oft nicht einmal, wer den Text geschrieben hat; am Ende steht die Einladung zum Beratungstermin. Genau deshalb landet man anschließend in Foren, wo hundert Frauen hundert verschiedene Antworten geben. Dieser Artikel macht es andersherum: erst die Fristen, wie die Fachgesellschaften sie festgelegt haben, dann der Grund, warum sie dort liegen, dann der Ablauf des ersten Termins und das, was du mitnehmen kannst. Keine Diagnostik, keine Deutung von Werten – eine Entscheidungshilfe.

Wann zum Arzt bei Kinderwunsch: die Fristen

Es gibt sie, und sie sind kürzer, als die meisten denken. Das Committee der American Society for Reproductive Medicine hat sie 2021 in einer Committee Opinion festgehalten: Eine Abklärung ist angezeigt, wenn nach zwölf Monaten mit regelmäßigem ungeschütztem Verkehr keine Schwangerschaft eingetreten ist. Ab 35 Jahren verkürzt sich diese Zeit auf sechs Monate. Ab 40 Jahren gibt es keine Wartezeit mehr. Und wenn bekannte Risikofaktoren vorliegen, beginnt die Abklärung früher – dazu zählt das Committee unregelmäßige oder ausbleibende Zyklen, bekannte Erkrankungen der Gebärmutter oder der Eileiter und bekannte Fruchtbarkeitsprobleme des Partners.

Situation Frist nach dem Committee (2021)
unter 35 Jahren, regelmäßiger Zyklus, kein bekannter Risikofaktor nach zwölf Monaten ohne Schwangerschaft
ab 35 Jahren nach sechs Monaten
ab 40 Jahren keine Wartezeit
unregelmäßige oder ausbleibende Zyklen früher, unabhängig von der Dauer des Versuchs
bekannte Erkrankungen der Gebärmutter oder der Eileiter früher als nach zwölf Monaten
bekannte Fruchtbarkeitsprobleme des Partners früher als nach zwölf Monaten

Alle Angaben aus der Committee Opinion des Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021). Die Tabelle gibt die Fristen der Fachgesellschaft wieder; sie ist keine Empfehlung dieser Website.

Für den deutschsprachigen Raum nennt die Leitlinie von Toth und Kollegen (2019) für die Zwölf- und die Sechs-Monats-Frist dieselben Werte. Sie wurde von DGGG, OEGGG und SGGG getragen, hat den Entwicklungsgrad S2k und ist unter der AWMF-Registernummer 015-085 geführt. Dort steht, dass in zwölf Monaten mit regelmäßigem ungeschütztem Verkehr etwa 80 Prozent der Paare schwanger werden, und dass wegen der altersabhängigen Abnahme der Fruchtbarkeit bei Paaren über 35 bereits nach sechs Monaten weiter abgeklärt werden soll.

Ein Hinweis, der dazugehört: Diese Leitlinie ist in ihrer Gültigkeit abgelaufen. Das heißt nicht, dass ihre Aussagen falsch geworden sind – aber es heißt, dass sie nicht mehr den aktuellen Stand der Fachgesellschaften abbildet. Die beiden Fristen, um die es hier geht, decken sich mit denen des Committees von 2021; deshalb stehen sie hier nebeneinander und nicht gegeneinander.

Warum die Fristen genau dort liegen

Zwölf Monate sind keine runde Zahl, die jemand für plausibel hielt. Sie stammen aus Verlaufsdaten, und die deutlichsten kommen aus Deutschland. Gnoth und Kollegen (2003) haben 346 Frauen begleitet, die ihren Verkehr gezielt auf die fruchtbare Zeit gelegt haben. Nach einem Zyklus waren 38 Prozent schwanger, nach drei Zyklen 68 Prozent, nach sechs Zyklen 81 Prozent und nach zwölf Zyklen 92 Prozent.

An dieser Reihe fällt zweierlei auf. Das erste halbe Jahr trägt den größten Teil – zwischen Zyklus sechs und Zyklus zwölf kommen nur noch elf Prozentpunkte (redaktionell gerechnet) dazu. Und der Rest bleibt hartnäckig: Nach zwölf Zyklen ist redaktionell gerechnet etwa jede zwölfte Frau in dieser Gruppe noch nicht schwanger, obwohl das Timing stimmte. Die Autoren ziehen daraus einen Schluss, der die Sechs-Monats-Grenze erklärt: Nach sechs Zyklen ohne Erfolg ist jedes zweite dieser Paare wahrscheinlich sub- oder infertil. Wie sich diese Kurve über die Monate verteilt, steht ausführlich in unserem Artikel dazu, wie lange es dauert, schwanger zu werden.

Damit ist die Hälfte der Antwort gegeben – und die zweite Hälfte ist die wichtigere. „Abklären“ heißt nicht „aufgeben“. Dunson und Kollegen (2004) haben nachgesehen, was mit den Paaren passiert, die nach zwölf Zyklen nichts vorzuweisen hatten. Steril, also ohne jede Chance auf eine Konzeption, waren in ihrem Modell etwa 1 Prozent aller Paare. Ohne Konzeption in zwölf Zyklen blieben 8 Prozent der 19- bis 26-Jährigen, 13 bis 14 Prozent der 27- bis 34-Jährigen und 18 Prozent der 35- bis 39-Jährigen. Und von denen, bei denen es im ersten Jahr nicht geklappt hatte, wurden in den folgenden zwölf Zyklen 43 bis 63 Prozent schwanger.

Das ist der Satz, den die Klinikseiten nicht schreiben: Die Mehrheit der Paare, die nach einem Jahr einen Termin macht, ist nicht steril. Sie ist langsamer als der Durchschnitt, und ein Teil von ihnen wird ohne weiteres Zutun im zweiten Jahr schwanger. Der Termin klärt, zu welchem Teil man gehört – er entscheidet nichts vorweg. Die Zahlen sinken allerdings mit dem Alter, und ab 40 verschiebt sich die Rechnung noch einmal deutlich; was dort gilt, steht unter schwanger werden mit 40.

Wenn der Zyklus selbst der Grund ist

Bei allen Fristen oben steht eine Bedingung, die leicht überlesen wird: Sie gelten für Paare ohne bekannten Grund. Ein Zyklus, der nicht ins Raster passt, ist ein bekannter Grund – und dann ist die Frage nach den zwölf Monaten gar nicht mehr die richtige Frage.

Wo das Raster endet, sagt die FIGO-Klassifikation von Munro und Kollegen (2022). Als normale Zykluslänge gelten dort 24 bis 38 Tage. Als regelmäßig gilt ein Zyklus, wenn zwischen dem kürzesten und dem längsten höchstens 7 Tage liegen; für Frauen zwischen 18 und 25 sowie zwischen 42 und 45 Jahren sind es 9 Tage. Wer mit seinen Zyklen außerhalb dieser Werte liegt, hat nach FIGO eine Ovulationsstörung zu prüfen. Das ist der Grund, nicht länger zu warten – die Wartezeit würde eine Frage offen halten, die sich beantworten lässt.

Etwas andere Grenzen nennt die internationale PCOS-Leitlinie von Teede und Kollegen (2023). Unregelmäßig ist danach ein Zyklus, der kürzer als 21 oder länger als 35 Tage ist, wenn weniger als 8 Zyklen im Jahr auftreten oder wenn ein einzelner Zyklus über 90 Tage dauert. Auch das sind Grenzwerte und keine Diagnose; sie sagen, ab wann sich das Nachsehen lohnt.

Was hinter einem schwankenden Zyklus stecken kann und wie sich das fruchtbare Fenster trotzdem bestimmen lässt, steht unter schwanger werden bei unregelmäßigem Zyklus. Eine kurze zweite Zyklushälfte ist davon zu unterscheiden und wird gesondert eingeordnet – siehe Lutealphase zu kurz.

Was beim ersten Termin passiert

Der erste Termin ist ein Gespräch, ob in der frauenärztlichen Praxis oder in einer Kinderwunschklinik. Es geht um deinen Zyklus, wie lange ihr es versucht, um Vorerkrankungen und um das, was du an Aufzeichnungen dabeihast. Erst danach wird entschieden, was untersucht wird und wann.

Die Basisdiagnostik umfasst als Themen – aus der Committee Opinion (2021) und der Leitlinie von Toth und Kollegen (2019) – die Zyklusanamnese, den Nachweis des Eisprungs, einen Hormonstatus zu Beginn und in der zweiten Zyklushälfte, eine Ultraschalluntersuchung, die Prüfung der Eileiter und ein Spermiogramm des Partners. Das ist eine Liste von Themen, kein Ablaufplan: Vieles davon hängt am Zyklustag, und welche Untersuchung an welchem Tag sinnvoll ist, entscheidet die Praxis. Warum der Messzeitpunkt bei Hormonen so viel ausmacht, zeigt der Abschnitt zum richtigen Messzeitpunkt in unserer Übersicht der Progesteronwerte im Zyklus; wie sich ein Eisprung über die Temperatur belegen lässt, steht unter Basaltemperatur auswerten.

Und dann ist da die Sache mit dem Geld, die auf kaum einer Seite steht, obwohl sie die Schwelle senkt: Untersuchungen, um eine mögliche Ursache für eine Fruchtbarkeitsstörung festzustellen, werden von der gesetzlichen und von der privaten Krankenversicherung vollständig bezahlt. So steht es auf der Seite „Das übernimmt die Krankenkasse“ des Informationsportals Kinderwunsch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, abgerufen am 23.09.2026. Für die Ursachensuche selbst musst du also nichts zuzahlen. Was eine spätere Behandlung kostet und wer sich daran beteiligt, ist eine eigene Frage mit eigenen Regeln – und ein eigener Artikel.

Was du mitbringst

Nichts davon ist Pflicht, und der Termin findet auch ohne statt. Aber jede dieser Angaben spart im Gespräch Zeit, die sonst mit Erinnern draufgeht. Die folgende Liste ist redaktionell zusammengestellt und stammt aus keiner Studie.

Nimm deine Zyklusaufzeichnungen der letzten Monate mit – die Länge jedes Zyklus, die Blutungstage, Ergebnisse von Ovulationstests und, wenn du sie geführt hast, deine Temperaturkurven. Nicht erst eine bestimmte Anzahl von Zyklen macht sie brauchbar, sondern der Umstand, dass es sie gibt: so viele, wie du hast. Wie viel eine solche Sammlung im Gespräch wert ist, beschreibt der Erfahrungsbericht zum unregelmäßigen Zyklus.

Schreib dazu auf, womit du bisher verhütet hast und wann du es abgesetzt hast – das Datum ist wichtiger als das Präparat. Notiere Vorerkrankungen und alles, was du regelmäßig einnimmst, auch das, was dir nebensächlich vorkommt. Wenn du im Bauchraum operiert wurdest, gehört das auf den Zettel, unabhängig davon, wie lange es her ist.

Und schreib deine Fragen auf, bevor du hingehst. Nicht, weil man sie sonst vergisst – sondern weil man sie im Termin vergisst, und das ist ein Unterschied.

Der Partner gehört von Anfang an dazu

Das Spermiogramm steht nicht am Ende der Liste, weil es unwichtig wäre. Es steht dort, weil Listen eine Reihenfolge brauchen. In der Sache gehört es zur Basisdiagnostik wie alles andere auch, und das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) führt bekannte Fruchtbarkeitsprobleme des Partners ausdrücklich unter den Risikofaktoren auf, bei denen die Abklärung früher beginnt.

Praktisch heißt das: Der Termin ist keine Sache, die eine allein erledigt und hinterher berichtet. Was sich beim Mann mit dem Alter verändert und was die einzelnen Werte eines Spermiogramms überhaupt aussagen, steht unter Fruchtbarkeit des Mannes und Alter.

Bis zum Termin bleibt die Frage, an welchen Tagen es sich lohnt.

Der kostenlose Rechner ordnet deine Angaben ein und zeigt dir, wo in deinem Zyklus dein Fenster liegt.

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Häufige Fragen

Wie lange sollte man es selbst versuchen, bevor man zum Arzt geht?

Das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) nennt zwölf Monate mit regelmäßigem ungeschütztem Verkehr als die Zeit, nach der eine Abklärung ansteht. Ab 35 Jahren sind es sechs Monate, ab 40 Jahren gilt keine Wartezeit mehr, und bei bekannten Risikofaktoren beginnt die Abklärung früher. Für den deutschen Raum nennt die Leitlinie von Toth und Kollegen (2019) für die Zwölf- und die Sechs-Monats-Frist dieselben Werte; sie ist in ihrer Gültigkeit abgelaufen, die Fristen decken sich aber mit denen des Committees. Zur Einordnung die Zahlen von Gnoth und Kollegen (2003): Nach zwölf Zyklen waren dort 92 Prozent der Frauen schwanger.

Ab wann gilt die Sechs-Monats-Regel?

Ab 35 Jahren. Das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) setzt die Frist dort von zwölf auf sechs Monate herab, und die Leitlinie von Toth und Kollegen (2019) nennt für Paare über 35 ebenfalls sechs Monate; als Grund führt sie die altersabhängige Abnahme der Fruchtbarkeit an. Wie sich das in Zahlen niederschlägt, zeigen Dunson und Kollegen (2004): Ohne Konzeption in zwölf Zyklen blieben 13 bis 14 Prozent der 27- bis 34-Jährigen und 18 Prozent der 35- bis 39-Jährigen. Ab 40 Jahren gilt nach dem Committee gar keine Wartezeit mehr.

Muss ich bei unregelmäßigem Zyklus früher zum Arzt?

Das Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) führt unregelmäßige oder ausbleibende Zyklen ausdrücklich als Risikofaktor auf, bei dem die Abklärung früher beginnt – unabhängig davon, wie lange ihr es schon versucht. Wo die Grenze liegt, sagt die FIGO-Klassifikation von Munro und Kollegen (2022): normale Zykluslänge 24 bis 38 Tage, regelmäßig bei höchstens 7 Tagen Differenz zwischen kürzestem und längstem Zyklus, zwischen 18 und 25 sowie zwischen 42 und 45 Jahren bei höchstens 9 Tagen. Wer außerhalb dieser Werte liegt, hat nach FIGO eine Ovulationsstörung zu prüfen.

Was passiert beim ersten Termin wegen Kinderwunsch?

Zuerst wird geredet. Die Themen, die die Basisdiagnostik nach dem Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) und der Leitlinie von Toth und Kollegen (2019) umfasst, sind die Zyklusanamnese, der Nachweis des Eisprungs, ein Hormonstatus zu Beginn und in der zweiten Zyklushälfte, eine Ultraschalluntersuchung, die Prüfung der Eileiter und ein Spermiogramm des Partners. Was davon an diesem Tag drankommt und was später, hängt vom Gespräch und vom Zyklustag ab. Zeitpunkte und Werte einzelner Hormone gehören in die Hand der Praxis und stehen nicht in diesem Artikel.

Zahlt die Krankenkasse die Untersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch?

Ja. Das Informationsportal Kinderwunsch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schreibt auf der Seite „Das übernimmt die Krankenkasse“ (abgerufen am 23.09.2026), dass Untersuchungen, um eine mögliche Ursache für eine Fruchtbarkeitsstörung festzustellen, von der gesetzlichen und von der privaten Krankenversicherung vollständig bezahlt werden. Für die Ursachensuche selbst musst du also nichts zuzahlen. Was eine Behandlung kostet und wer sich daran beteiligt, ist eine andere Frage und steht in einem eigenen Artikel.

Martina Schneider, Autorin

Über die Autorin

Martina Schneider schreibt auf Schwangerschaftschance.de über Kinderwunsch, Zykluswissen und die praktische Bestimmung der fruchtbaren Tage.

Geschrieben aus eigener Erfahrung, gesundheitsbezogene Angaben mit den unten genannten Quellen belegt. Ersetzt keine ärztliche Beratung. Wie diese Inhalte entstehen

Dieser Artikel basiert auf: Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine (2021), Fertility evaluation of infertile women: a committee opinion, Fertility and Sterility 116:1255–1265 · Toth B et al. (2019), Diagnosis and Therapy Before Assisted Reproductive Treatments. Guideline of the DGGG, OEGGG and SGGG (S2k Level, AWMF Register Number 015-085, February 2019) – Part 1, Basic Assessment of the Woman, Geburtshilfe und Frauenheilkunde 79:1278–1292 · Gnoth C, Godehardt D, Godehardt E, Frank-Herrmann P, Freundl G (2003), Time to pregnancy: results of the German prospective study and impact on the management of infertility, Human Reproduction 18:1959–1966 · Dunson DB, Baird DD, Colombo B (2004), Increased infertility with age in men and women, Obstetrics & Gynecology 103:51–56 · Munro MG, Balen AH, Cho S, Critchley HOD, Díaz I, Ferriani R, Henry L, Mocanu E, van der Spuy ZM (2022), The FIGO Ovulatory Disorders Classification System, Human Reproduction 37:2446–2464 · Teede HJ, Tay CT, Laven J, Dokras A, Moran LJ, Piltonen TT, Costello MF, Boivin J, Redman LM, Boyle JA, Norman RJ, Mousa A, Joham AE, International PCOS Network (2023), Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome, Human Reproduction 38:1655–1679 · Informationsportal Kinderwunsch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Seite „Das übernimmt die Krankenkasse“, abgerufen am 23.09.2026