Schwanger werden mit 42: die Zahlen und die Zeit

Aufgeschlagene Jahresübersicht mit zwölf nebeneinanderliegenden Monaten auf heller Fläche, daneben ein Stift

Kurz gesagt: Mit 42 liegt die Wahrscheinlichkeit, in einem Zyklus schwanger zu werden, nach Steiner und Jukic (2016) für 42- bis 44-Jährige beim 0,39-Fachen des Wertes von Frauen Anfang 30 (Intervall 0,16 bis 0,93) – das ist ein Verhältnis zwischen zwei Gruppen und keine Prozentzahl. In der Altersgruppe 40 bis 44 enden 32,2 Prozent der Schwangerschaften als Fehlgeburt (Magnus und Kollegen 2019); rund zwei Drittel enden nicht so. Die Größe, die sich mit 42 am stärksten bemerkbar macht, ist keine dieser Zahlen, sondern die Zeit: wie viele Zyklen noch vor dir liegen. Eine Abklärung ab 40 Jahren ohne Wartezeit hält das Practice Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) für angemessen.

Fruchtbare Tage berechnen

Zwischen 40 und 42 liegen zwei Jahre, und in den Studien, die nach Alter aufschlüsseln, verschieben sich die Werte in diesen zwei Jahren erkennbar, ohne dass irgendwo eine Grenze verliefe. Was für 40 gilt, steht unter schwanger werden mit 40, die Übersicht über alle Altersgruppen unter Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nach Alter.

Dieser Artikel setzt beides voraus und stellt eine andere Frage. Die Chance in einem einzelnen Zyklus ist mit 42 nur die halbe Auskunft; praktisch entscheidet sich, was aus sechs und was aus zwölf Zyklen wird. Genau dort sind die Daten am dünnsten. Deshalb steht bei jeder Zahl in diesem Text, auf welche Gruppe sie sich bezieht – und an mehreren Stellen steht, dass es für 42 keinen eigenen Wert gibt.

Schwanger werden mit 42: was zwei Jahre ausmachen

Die Arbeit, die dieser Altersspanne am nächsten kommt, stammt von Steiner und Jukic (2016). Sie haben Frauen zwischen 30 und 44 Jahren prospektiv begleitet, die höchstens drei Monate versucht hatten, und dabei nur Frauen ohne bekannte Infertilität, ohne polyzystisches Ovarsyndrom und ohne Endometriose eingeschlossen. Das ist eine ausgewählte Gruppe, und das gehört zu jeder Zahl dazu, die gleich folgt.

Berichtet wird keine Wahrscheinlichkeit, sondern eine Fecundability-Ratio: das Verhältnis der Wahrscheinlichkeit, in einem Zyklus zu konzipieren, zwischen einer Altersgruppe und den 30- bis 31-Jährigen. Für Frauen von 38 bis 39 Jahren lag sie bei 0,70 (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,48 bis 1,01), für 40- bis 41-Jährige bei 0,47 (0,28 bis 0,78) und für 42- bis 44-Jährige bei 0,39 (0,16 bis 0,93). Frauen, die noch nie schwanger gewesen waren, lagen niedriger.

Drei Dinge folgen daraus, und ein viertes ausdrücklich nicht. Erstens heißt 0,39, dass sich die Konzeptionswahrscheinlichkeit wie 0,39 zu 1 verhielt – nicht, dass sie 39 Prozent betrug. Um daraus eine Prozentzahl zu machen, müsste der Ausgangswert der Vergleichsgruppe bekannt sein, und den berichtet die Arbeit nicht. Zweitens benennt das Konfidenzintervall den Bereich, der mit den Daten vereinbar ist; für 42 bis 44 reicht er von 0,16 bis 0,93 und ist damit der breiteste der drei, weil diese Altersgruppe die kleinste war. Drittens überlappen sich die Intervalle für 40 bis 41 und für 42 bis 44 weitgehend – der Abstand zwischen 0,47 und 0,39 ist in diesen Daten kein scharfer Unterschied. Und viertens lässt sich aus alldem keine Chance pro Zyklus für 42 ableiten. Wo dir eine solche Prozentzahl begegnet, stammt sie nicht aus dieser Arbeit. Was sich über die Chance pro Zyklus allgemein sagen lässt, steht unter Chance, schwanger zu werden.

Eine zweite Perspektive kommt aus einer ganz anderen Datenlage. Eijkemans und Kollegen (2014) haben sechs historische Bevölkerungen ohne Verhütung ausgewertet, insgesamt 58.051 Frauen, und für jedes Alter bestimmt, bei welchem Anteil der Frauen die Fruchtbarkeit zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war – gemessen am Alter bei der letzten Geburt. Mit 35 Jahren traf das auf 12 Prozent zu, mit 38 auf 20 Prozent, mit 41 auf rund 50 Prozent, mit 45 auf fast 90 Prozent und mit 50 auf nahezu 100 Prozent.

Der Wert für 41 lässt sich in beide Richtungen lesen, und beide Lesarten sind dieselbe Aussage: Bei rund der Hälfte dieser Frauen war das letzte Kind bereits geboren, bei rund der Hälfte kam noch eines. Dass die Daten aus Bevölkerungen ohne Verhütung und ohne moderne Medizin stammen, macht sie für die Frage nach dem zeitlichen Verlauf brauchbar und für eine Aussage über den Einzelfall untauglich.

Sechs und zwölf Zyklen statt ein einzelner

Wer wissen will, wie viel Zeit bleibt, braucht kumulierte Werte: die Wahrscheinlichkeit, nach einer bestimmten Zahl von Zyklen schwanger geworden zu sein. Den bekanntesten Maßstab dafür liefern Gnoth und Kollegen (2003) mit 346 Frauen, die gezielt zum fruchtbaren Zeitpunkt Verkehr hatten. Nach einem Zyklus waren 38 Prozent schwanger, nach drei 68 Prozent, nach sechs 81 Prozent und nach zwölf Zyklen 92 Prozent.

Diese Zahlen sind nicht nach Alter aufgeteilt, und sie gelten nicht für 42. Was sie zeigen, ist die Form der Kurve: Der größte Teil der Schwangerschaften entsteht früh, danach flacht sie ab. Wie sich diese Verteilung im Einzelnen liest, steht ausführlich im Artikel wie lange es dauert, schwanger zu werden. Für 42 ist von dieser Kurve die Form übertragbar, nicht die Höhe.

Nach Alter aufgeteilte kumulierte Werte kommen von Dunson und Kollegen (2004), die ein Modell an europäischen Paaren mit gezieltem Verkehr gerechnet haben. Der Anteil der Paare, die in zwölf Zyklen nicht konzipierten, lag bei 8 Prozent für 19- bis 26-jährige Frauen, bei 13 bis 14 Prozent für 27- bis 34-Jährige und bei 18 Prozent für 35- bis 39-Jährige. Für 42 endet die Auskunft hier: Die Arbeit berichtet keine Altersgruppe oberhalb von 39 Jahren, und eine Fortschreibung der Reihe wäre eine Erfindung und keine Auswertung.

Zwei Befunde aus derselben Arbeit stammen aus Paaren mit Frauen bis 39 Jahre; ob sie für 42 gelten, zeigt die Arbeit nicht. Die vollständige Sterilität – die Unfähigkeit zu konzipieren – lag im Modell bei etwa 1 Prozent und veränderte sich mit dem Alter nicht. Und von den Paaren, die in zwölf Zyklen nicht erfolgreich waren, konzipierten 43 bis 63 Prozent in weiteren zwölf Zyklen. Das ist die Zahl, die das zweite Jahr beschreibt.

Fehlgeburt: die Zahlen für die Gruppe 40 bis 44

Magnus und Kollegen (2019) haben 421.201 Schwangerschaften aus dem norwegischen Register der Jahre 2009 bis 2013 ausgewertet. Das Fehlgeburtsrisiko lag bei 9,8 Prozent für Frauen von 25 bis 29 Jahren – der niedrigste Wert überhaupt fand sich mit 27 Jahren bei 9,5 Prozent –, bei 10,8 Prozent für 30 bis 34 Jahre, bei 16,7 Prozent für 35 bis 39 Jahre, bei 32,2 Prozent für 40 bis 44 Jahre und bei 53,6 Prozent ab 45 Jahren. Die 32,2 Prozent sind ein Wert für die gesamte Gruppe von 40 bis 44 Jahren; einen eigenen Wert für 42 Jahre nennt die Arbeit nicht. Andersherum betrachtet bedeutet dieselbe Zahl, dass rund zwei Drittel der Schwangerschaften in dieser Altersgruppe nicht als Fehlgeburt endeten.

Ein zweites Register kommt zu einem Befund, der daneben steht und sich mit dem ersten nicht verrechnen lässt. Nybo Andersen und Kollegen (2000) werteten dänische Daten aus und fanden, dass 13,5 Prozent aller gewollten Schwangerschaften mit einem fetalen Verlust endeten; mit 42 Jahren war es mehr als die Hälfte. Der Anteil der Spontanaborte lag bei 8,9 Prozent für 20- bis 24-Jährige und bei 74,7 Prozent ab 45 Jahren. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Die Daten stammen aus den 1970er- bis 1990er-Jahren, und „fetaler Verlust“ ist dort weiter gefasst als Fehlgeburt – Eileiterschwangerschaft und Totgeburt sind eingeschlossen. Die beiden Arbeiten zählen also nicht dasselbe, und der Abstand zwischen ihnen ist kein Widerspruch, sondern eine Definitionsfrage.

Bleibt die Frage nach vorangegangenen Fehlgeburten. Magnus und Kollegen berichten dafür altersadjustierte Odds Ratios: 1,54 nach einer, 2,21 nach zwei und 3,97 nach drei aufeinanderfolgenden Fehlgeburten. Eine Odds Ratio ist ein Verhältnis zweier Chancen und keine Wahrscheinlichkeit. Sie sagt, wie sich die Chance auf eine Fehlgeburt bei Frauen mit dieser Vorgeschichte zu der bei Frauen ohne sie verhält; sie lässt sich nicht in eine Prozentzahl übersetzen und nicht mit den 32,2 Prozent multiplizieren. Was im Einzelfall daraus folgt, steht in keiner dieser Zahlen.

Chromosomen: was eine Klinikstichprobe zeigt

Franasiak und Kollegen (2014) haben 15.169 aufeinanderfolgende Trophektoderm-Biopsien auf den vollständigen Chromosomensatz untersucht. Ausgewertet wurde unter anderem, bei welchem Anteil der Behandlungszyklen sich kein einziger chromosomal unauffälliger Embryo fand. Bei Frauen von 26 bis 37 Jahren waren das 2 bis 6 Prozent, mit 42 Jahren 33 Prozent und mit 44 Jahren 53 Prozent.

Drei Einordnungen gehören zu dieser Zahl. Sie stammt aus Blastozysten-Biopsien einer Kinderwunschklinik und beschreibt Paare in Behandlung, nicht die Allgemeinbevölkerung. „Unauffällig“ bezieht sich auf den Chromosomensatz des untersuchten Embryos und ist keine Aussage über die Frau. Und von der anderen Seite betrachtet fand sich mit 42 Jahren in rund zwei Dritteln der Zyklen mindestens ein Embryo mit unauffälligem Chromosomensatz.

Was das deutsche IVF-Register für 42 ausweist

Das Deutsche IVF-Register veröffentlicht mit dem D·I·R Jahrbuch 2024 Zahlen für die Behandlungsjahre 2019 bis 2023. Geburten pro Embryotransfer lagen mit 42 Jahren bei 7,7 Prozent nach IVF und bei 7,3 Prozent nach ICSI; mit 40 Jahren waren es 14,5 und 13,0 Prozent, ab 45 Jahren rund 1 Prozent. Die Werte für 40 stehen mitsamt ihrer Einordnung unter schwanger werden mit 40 und sind dort dieselben.

Die Sonderausgabe für Paare weist für das Behandlungsjahr 2023 die Altersgruppe 41 bis 44 Jahre aus: 17,1 Prozent Schwangerschaften und 9,3 Prozent Geburten pro Embryotransfer. Der Abstand zwischen beiden Werten ist der Teil der Schwangerschaften, der nicht zu einer Geburt führte.

Der Bezugsrahmen ist bei diesen Zahlen der entscheidende Punkt. Sie gelten pro Embryotransfer, nicht pro Paar und nicht pro Behandlungsversuch. Der Wert von 7,7 Prozent beschreibt den Durchschnitt aller Transfers bei 42-Jährigen, nicht die Chance eines bestimmten Paares über mehrere Versuche.

Das Alter des Mannes

In den bisher genannten Arbeiten kommt das Alter der Frau vor und das des Mannes nicht. Dunson und Kollegen (2004) haben beides zusammen betrachtet und fanden, dass bei Frauen ab Ende 30 auch das Alter des Mannes eine Rolle spielt: Bei 35- bis 39-jährigen Frauen stieg der Anteil der Paare, die in zwölf Zyklen nicht konzipierten, von 18 auf 28 Prozent, wenn der Mann 40 Jahre alt war statt 35.

Auch hier gilt die Grenze dieser Arbeit. Sie berichtet keinen entsprechenden Wert für Frauen ab 40 Jahren, und die zehn Prozentpunkte lassen sich nicht auf 42 übertragen. Mehr Zahlen zum Alter des Mannes im Artikel Fruchtbarkeit beim Mann nach Alter.

Was sich beeinflussen lässt und was nicht

Das Alter lässt sich nicht verhandeln, die Wartezeit schon. Das Practice Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) hält ab 40 Jahren eine Abklärung ohne vorherige Wartezeit für angemessen – die verbreitete Marke von zwölf Monaten ist für 42 also nicht der Maßstab; ausführlicher steht das unter schwanger werden mit 40.

Das Zweite, was sich beeinflussen lässt, ist der Zeitpunkt. Keine der hier genannten Arbeiten berichtet, dass das fruchtbare Fenster mit dem Alter seine Bedeutung verlöre; bei Gnoth und Kollegen (2003) wie bei Dunson und Kollegen (2004) war gezielter Verkehr zum fruchtbaren Zeitpunkt die Voraussetzung, unter der die Werte überhaupt zustande kamen. Wie sich die Wahrscheinlichkeit über die Tage dieses Fensters verteilt, zeigt ausführlich der Artikel Wahrscheinlichkeit an den fruchtbaren Tagen.

Was bleibt, ist die Arithmetik der Zyklen. Jede Zahl auf dieser Seite beschreibt eine Gruppe und keine einzelne Frau, und für 42 gibt es in mehreren dieser Arbeiten keinen eigenen Wert – bei Dunson nicht, bei Magnus nicht. Was sich stattdessen sagen lässt: Die kumulierte Wahrscheinlichkeit steigt am Anfang am steilsten, und die Wartezeit ist die eine Größe in dieser Rechnung, über die du selbst entscheidest.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Chance, mit 42 schwanger zu werden?

Eine belastbare Prozentzahl pro Zyklus für 42 gibt es nicht, und dieser Artikel nennt deshalb keine. Was vorliegt, ist ein Verhältnis: Steiner und Jukic (2016) berichten für Frauen von 42 bis 44 Jahren eine Fecundability-Ratio von 0,39 gegenüber 30- bis 31-Jährigen, mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 0,16 bis 0,93. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, in einem Zyklus zu konzipieren, verhielt sich in dieser Kohorte wie 0,39 zu 1 – nicht, dass sie 39 Prozent betrug. Das Intervall ist breit, weil diese Altersgruppe die kleinste der Kohorte war. Für genau 42 Jahre nennt die Arbeit keinen eigenen Wert.

Wie lange sollte ich mit 42 selbst versuchen, bevor ich zur Ärztin gehe?

Das Practice Committee der American Society for Reproductive Medicine (2021) hält ab 40 Jahren eine Abklärung ohne vorherige Wartezeit für angemessen. Die verbreitete Marke von zwölf Monaten ist damit für 42 nicht der Maßstab. Dass Zeit trotzdem etwas bewirkt, zeigen Dunson und Kollegen (2004): 43 bis 63 Prozent der Paare, die in zwölf Zyklen nicht konzipiert hatten, taten es in weiteren zwölf. Diese Zahl stammt allerdings aus Altersgruppen bis 39 Jahre; einen eigenen Wert für 42 berichtet die Arbeit nicht. Die beiden Angaben widersprechen sich nicht – die eine betrifft den Zeitpunkt einer Abklärung, die andere den Verlauf über weitere Zyklen.

Wie hoch ist das Fehlgeburtsrisiko mit 42?

Für genau 42 nennt keine der beiden Registerarbeiten einen Wert. Magnus und Kollegen (2019) berichten aus 421.201 norwegischen Schwangerschaften für die Altersgruppe 40 bis 44 Jahre 32,2 Prozent Fehlgeburten; umgekehrt gelesen endeten rund zwei Drittel der Schwangerschaften in dieser Gruppe nicht als Fehlgeburt. Nybo Andersen und Kollegen (2000) kamen im dänischen Register zu dem Befund, dass mit 42 Jahren mehr als die Hälfte der gewollten Schwangerschaften als fetaler Verlust endete. Beide Zahlen messen nicht dasselbe: Der dänische Begriff schließt Eileiterschwangerschaft und Totgeburt ein, und die Daten stammen aus den 1970er- bis 1990er-Jahren.

Was unterscheidet 42 von 40?

In den Altersstudien verschieben sich die Werte, ohne dass eine Grenze verliefe. Bei Steiner und Jukic (2016) steht für 40 bis 41 Jahre eine Fecundability-Ratio von 0,47 (0,28 bis 0,78), für 42 bis 44 Jahre 0,39 (0,16 bis 0,93) – die Konfidenzintervalle überlappen sich weitgehend. Im D·I·R Jahrbuch 2024 liegen die Geburten pro Embryotransfer mit 40 Jahren bei 14,5 Prozent (IVF) und 13,0 Prozent (ICSI), mit 42 Jahren bei 7,7 und 7,3 Prozent. Bei Eijkemans und Kollegen (2014) war die Fruchtbarkeit mit 41 Jahren bei rund der Hälfte der Frauen bereits beendet.

Spielt das Alter meines Partners mit 42 noch eine Rolle?

Dunson und Kollegen (2004) fanden, dass bei Frauen ab Ende 30 auch das Alter des Mannes eine Rolle spielt. Bei 35- bis 39-jährigen Frauen stieg der Anteil der Paare ohne Konzeption in zwölf Zyklen von 18 auf 28 Prozent, wenn der Mann 40 Jahre alt war statt 35. Für Frauen ab 40 berichtet die Arbeit keinen entsprechenden Wert; 42 liegt außerhalb der ausgewiesenen Altersgruppen, und die zehn Prozentpunkte lassen sich nicht übertragen. Die Sterilität – die Unfähigkeit zu konzipieren – lag in diesem Modell in Altersgruppen bis 39 Jahre bei etwa 1 Prozent und war altersunabhängig.

Martina Schneider, Autorin

Über die Autorin

Martina Schneider schreibt auf Schwangerschaftschance.de über Kinderwunsch, Zykluswissen und die praktische Bestimmung der fruchtbaren Tage.

Geschrieben aus eigener Erfahrung, gesundheitsbezogene Angaben mit den unten genannten Quellen belegt. Ersetzt keine ärztliche Beratung. Wie diese Inhalte entstehen

Dieser Artikel basiert auf: Steiner AZ, Jukic AM (2016), Impact of female age and nulligravidity on fecundity in an older reproductive age cohort, Fertility and Sterility 105:1584–1588 · Eijkemans MJ, van Poppel F, Habbema DF, Smith KR, Leridon H, te Velde ER (2014), Too old to have children? Lessons from natural fertility populations, Human Reproduction 29:1304–1312 · Gnoth C, Godehardt D, Godehardt E, Frank-Herrmann P, Freundl G (2003), Time to pregnancy: results of the German prospective study and impact on the management of infertility, Human Reproduction 18:1959–1966 · Dunson DB, Baird DD, Colombo B (2004), Increased infertility with age in men and women, Obstetrics & Gynecology 103:51–56 · Magnus MC, Wilcox AJ, Morken NH, Weinberg CR, Håberg SE (2019), Role of maternal age and pregnancy history in risk of miscarriage: prospective register based study, BMJ 364:l869 · Nybo Andersen AM, Wohlfahrt J, Christens P, Olsen J, Melbye M (2000), Maternal age and fetal loss: population based register linkage study, BMJ 320:1708–1712 · Franasiak JM, Forman EJ, Hong KH, Werner MD, Upham KM, Treff NR, Scott RT Jr (2014), The nature of aneuploidy with increasing age of the female partner: a review of 15,169 consecutive trophectoderm biopsies evaluated with comprehensive chromosomal screening, Fertility and Sterility 101:656–663 · Deutsches IVF-Register (2025), D·I·R Jahrbuch 2024 · Deutsches IVF-Register (2025), D·I·R Jahrbuch 2024 – Sonderausgabe für Paare · Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine (2021), Fertility evaluation of infertile women: a committee opinion, Fertility and Sterility 116:1255–1265